Schulkonzept Roßtal. Es drängen sich Fragen auf.

Die Einnahmen der Gemeine befinden sich im Sinkflug. Und zugleich ein finanzielles Mamutprojekt. Es geht um Millionen von Euro. Unsere Markträtin Angelika Igel meint: Es ist dringend Zeit für kritische Fragen.

Liebe Bürger*innen im Markt Roßtal,
die weitere Gestaltung der Schul- und Kinderbetreuungsentwicklung in Roßtal stellt uns vor große Herausforderungen. Angesichts des zu erwartenden Rückgangs der kommunalen Einnahmen in den nächsten Jahren werden sich diese nochmal deutlich verschärfen und es stellen sich viele Fragen.

Anmerkung der Redaktion: Von der Bevölkerung weitgehend unbemerkt wurde von der Gemeinde Roßtal ein Flyer entwickelt. In diesem Flyer geht es um ein Zukunftskonzept für Schulen und Kinderbetreuung in Roßtal. Drei Optionen stehen zur Auswahl.

Der Flyer ist optisch schick gestaltet. Allerdings lässt der Flyer wesentliche Fragen offen.

Das aktuelle Konzept hinterlässt viele offene Fragen

  • Welche voraussichtlichen Kosten stehen für die einzelnen Optionen?
  • Welche ist die klima- und ressourcenschonendste Variante?
  • Ist ein großes Schulzentrum für kleine Kinder pädagogisch sinnvoll?
  • Was geschieht mit der alten Grundschule, falls es zu einem Neubau kommt?
  • Müssen wir mit einem jahrelangen Leerstand am oberen Markt rechnen?
  • Wie teuer kommt dem Markt ein Leerstand der Grundschule über Jahre?
  • Was geschieht, wenn die Schülerzahlen ab voraussichtlich 2035 wieder rückläufig sind?
  • Müssten neue Wohngebiete bewilligt werden, um ggf. Schülerzahlen zu halten?
  • Welche sinnvolle Interimslösung wäre bei einem Schultausch möglich?
  • Wie sinnvoll wäre der Umbau des neuen Horts „In der Gasse“ zur Kita?

Sinnvoll entscheiden! Abwägen!

  • Meine Entscheidungsgrundlage als Gemeinderätin von Bündnis 90/Die Grünen im Markt Roßtal bilden folgende Parameter:
  • Kleinteiligere Schul- und Betreuungseinheiten
  • Verantwortlicher Umgang mit den Finanzen
  • Ressourcensparendes und nachhaltiges Bauen
  • Belebung des oberen Marktes erhalten

Nein zu A. Und Ja zu Variante B

In Ausrichtung an diese Vorgabewerte plädiere ich zur weiteren Planung und vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse für Variante B.

Konkret:
Gebäudetausche zwischen Grund- und Mittelschule
Neubau Kita auf gemeindlichen Grundstücken

Angelika Igel

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